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Abschlussprojekt 2018

 

Treppen-Western, 2018, Öl und Acryl auf Baumwolle, 90 x 160 cm
Landschaft nach einem berühmten Eissandwich, 2018, Öl auf Baumwolle, 100 x 180 cm
Lücke in der Oberfläche des Alltags, 2018, Öl und Acryl auf Baumwolle, 90 x 180 cm
Denken wir darüber nach, wie wir schauen, eröffnen sich paradoxerweise unumgänglich neue Blicke. Sven Scharfenberg schaut sich im städtischen Raum um. Der Blick bleibt dabei an Szenen hängen, die dem allgemeinen Bewusstsein entgehen, bewusst oder unbewusst. Er schaut hin und präsentiert Inszenierungen des Alltags, so dass wir sehen, was unseren Alltag am Laufen hält. Wir erkennen Szenen und Figuren im Wandel, Szenen und Figuren im Transitstadium. Baustellen und Arbeiten jeglicher Art tauchen auf. Es fühlt sich an, als ergebe sich eine Lücke in der Oberfläche des Alltags. Wir schauen hin. Wir sollten uns aber nicht in die Irre führen lassen. Wir begegnen einem scheinbaren Realitätsanspruch, jedoch entpuppen sich die dargestellten Orte als symbolisch aufgeladen und die Gesichter als künstlerisch entfremdet. Vorhänge, Treppen, Fenster ins Nichts und Getränkeautomaten stehen spielerisch neben kritischen und politisch aufgeladenen Beobachtungen. Schauen wir uns nun in der Stadt um, was sehen wir? Sehen wir nun einen ungefilterten Alltag? Sicherlich nicht. Sicher ist, dass wir ein Bild sehen, klar. Wir sehen ein Bild, das uns ein neues Bild vom Alltag gibt und wir sehen ein Bild, das uns ein neues Bild unseres Blicks gibt. (Lucas Hansen)
Künstlerische Bachelor-Arbeit, 2018
Künstler/in:
Sven Scharfenberg
Lehramtsstudium an der HFBK seit 2015
Abschluss 2018
Betreuung HFBK:
Prof. Werner Büttner, Prof. Lena Ziese
Studienschwerpunkt:
Malerei/Zeichnen
Kategorie:
Malerei > Malerei