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Hors d’oeuvre du dancing

 

Katrin Connan »Hors d’oeuvre du dancing«, 2008, zweiseitig begehbare Rauminstallation
Assoziationen aus »Faltenrock Unfassbar«, 2008.

Ein Vorhang ist ein Vorhang. Und Weiteres ist er im Kontext. Es ist kein Spektakel gegeben. Es wird nichts gebeten, es wird nichts geboten. Es wird geboten, sich vorzustellen. Verführung eines imaginären Publikums. Die Hüllen sind gefallen. Der Vorhang hat seine Materialität verloren und ist aus den Häusern ausgezogen. Die Grenzen sind aufgehoben zwischen dem ortspezifischen, vorgestellten Spiel und dem überall stattfindenden, realen Leben. Vorgestellte Probleme den echten Problemen vorstellen.

Ein Spalt. Der Vorhang hängt, nicht abschließend – hochgespannt. Es ist ein Spalt da zur anderen Seite mächtig, spürbar – hochspannend. Der Spalt. Der leere Raum. Dazwischen ist Luft ist, Masse davon die Umkehrung von nichts, jetzt alles. Behauptet sich der Spalt als solcher Spalt, als existierender, so weiß er nicht, was er als fehlender Stoff, nicht gezeichneter Strich, als Fortführung einer Grenze soll, er weiß nicht, was er abgrenzen soll. Durch ihn kann man sehen.
Diplomprojekt, 2008
Künstler/in:
Katrin Connan
Diplomstudium an der HFBK seit 2001
Abschluss 2008
Studienschwerpunkt:
Bühnenraum
Kategorie:
Installation > Sonstiges
Bühnenraum > Sonstiges