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Transmission

 

Almut Grypstra, »Tanz«, 2008, kinetische Skulptur aus Fiberglas, Holz, Motoren, Größe 1,50 m x 1,50 m x 1,70 m
Den Antrieb meiner künstlerischen Arbeit bildet der Versuch, mir ein eigenes Bild von meiner Umgebung zu schaffen. Ich lenke meine Aufmerksamkeit auf unscheinbare oder seltsame Merkmale eines Raumes oder eines Materials. Meine Wahrnehmung selektiert ganz subjektiv in wichtige und unwichtige Eindrücke. Ich möchte die hierarchische Einteilung in bedeutende und unwesentliche Informationen damit aufbrechen, dass ich die Nebensächlichkeiten in den Mittelpunkt stelle.

Ein häufig wiederkehrendes Element meiner Arbeit bilden Maschinen. Motoren setzen Elemente in Bewegung, die damit ein Eigenleben zu gewinnen scheinen. Während einige Objekte Produkte erzeugen, die von der Umgebung beeinflusst sind oder sich mit der Umgebung zu einem neuen Ganzen verbinden, stehen andere Objekte nur durch ihre auf die Umgebung gerichtete Bewegung mit dem umgebenden Raum in Wechselwirkung. Die Maschinen entziehen sich dem Zwang zur Produktivität. Organische Formen und der Natur entlehnte Strukturen geben einigen Objekten ein hybrides Aussehen. Sie scheinen Zwitter zwischen Natur und Technik zu sein.
Diplomprojekt, 2008
Künstler/in:
Almut Grypstra
Diplomstudium an der HFBK seit 2002
Abschluss 2007
Betreuung HFBK:
Prof. Pia Stadtbäumer
Studienschwerpunkt:
Bildhauerei
Kategorie:
Installation > Rauminstallation
Bildhauerei > Sonstiges