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farawa

 

Stephanie Baden »farawa«
Die Präsentation der Glaspapierarbeiten im Raum, vor der Wand hängend oder über dem Fußboden schwebend, gibt ihnen etwas Objekthaftes. Doch ist ihre Position nicht eindeutig. Denn es ist sichtbar, dass sie auch eine Nähe zur Malerei haben. Man könnte den Weg der Arbeiten so beschreiben: Sie kommen von der Malerei, tendieren zum Objekt und eröffnen einen Dialog mit dem Raum. Die Farbe ist eingehüllt von zwei Glaspapieren. Sie liegt in einem Dazwischen – leicht erreichbar für das Licht. Durch diese spezielle Lage entwickelt die Farbe neue Qualitäten. Sie hat im Gegensatz zur Farbe auf der Leinwand eine Vorder- und Rückseite, die man betrachten kann. Da die Farbobjekte vor der Wand und über dem Boden schwebend installiert sind, zeigt sich beim zweiten Blick zusätzlich eine Projektion der Farbe auf der Wand (bzw. dem Boden). Durch die Projektion wird die Wand lebendig. Sie erweitert sich über ihre Funktion »Ort für ein Bild« oder »Raumgrenze« hinaus. Sie beginnt sich aufzulösen und geht mit in die Arbeit ein. Nicht nur die Wand verändert sich, sondern auch das Licht, das die Dinge sichtbar macht, erfährt eine Transformation. Das, was auf den Wänden und am Boden als Projektion beobachtbar ist, erscheint jetzt nicht mehr im Licht, sondern durch das Licht. Wie der Raum ist das Licht nicht nur allgemeine Rahmenbedingung, sondern wird Teil der Installation.
Diplomprojekt, 2008
Künstler/in:
Stephanie Baden (X)
Diplomstudium an der HFBK
Abschluss 2008
Studienschwerpunkt:
n.A.
Kategorie:
Malerei > Sonstiges
Installation > Sonstiges
Installation > Rauminstallation