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ALLES IST NIEMALS ALLES

Installation, verschiedene Materialien, 2012 

ALLES IST NIEMALS ALLES, Katja Hochstein, Installationsansicht, 2012
ALLES IST NIEMALS ALLES, Katja Hochstein, Installationsansicht, 2012
ALLES IST NIEMALS ALLES, Katja Hochstein, Installationsansicht, 2012
DAS ORNAMENT ALS ZENTRALE STRUKTUR EINER KÜNSTLERISCHEN METHODE

In meiner künstlerischen Arbei, die zwischen den Feldern Theorie und Praxis angesiedelt ist, steht das Ornament für eine abstrakte Qualität. In der Kunst ist nichts Natürliches, denn innerhalb dieses Kontextes analysiert man als Künstler/ in Prozessen, die auch Inszenierungen gleichkommen können. In der Abschlussarbeit ALLES IST NIEMALS ALLES arbeite ich innerhalb einer Installation, deren metaphorisch aufgefasste Materialität Bedeutungsmodifikationen an dem abstrakten Ornamentbegriff eröffnet - eine Art Akkumulation von stilisierten, geschichtlichen Ereignissen in Form eines abstrakt formulierten, philosophischen Bildbegriffes (...). Das Ornament betrachte ich in seiner inhaltlichen und vermittelnden Rolle als abstraktes Mittel, anhand dessen Strukturen sich ein Verständnis über die Dinge beziehungsweise Erkenntnismethoden entwickeln lassen. Diese zeichnen sich als Symbolik oder als Ornament (künstlerisch und philosophisch) in einer Struktue oder Methode ab, die sowohl bildlich als auch textlich in Erscheinung treten und einen allgemeingültigen Konsens herausbilden kann, der in beide Richtungen wichtig erscheint (...). Hierbei versuche ich, folgenden Fragestellungen theoretsich in einer These vom Ornament als zentrale Struktur einer künstlerischen Methode im künstlerischen und philosophischen Verständnis auf den Grund zu gehen. Worin liegen die Bedeutungsmodifikationen des Ornemanets in der Kunst? Welche Rolle kommt Gesellschaftsfaktoren als Motor für eine ornamentale Verwendung von Symbolen, Zeichen und als Philosophie zu? In welcher Form spiegelt sich die Ornamentdebatte im aktuellen Kunstdiskurs wider? Was bedeutet die Zeitlosigkeit des Ornaments; welche "positive" Qualität spiegelt sich darin? Und wohin führt die - rhetorische - Frage, ob das Ornament nicht als konzeptuelle Struktur, in abstrakter Weise zu fassen sei? ... (Auszüge aus der Master-Thesis)
Master-Abschlussprojekt, 2012
Künstler/in:
Katja Hochstein
Master of Fine Arts an der HFBK seit 2010
Abschluss 2012
Website: http://www.katja-hochstein.de
Betreuung HFBK:
Prof. Dr. Hans-Joachim Lenger, Prof. Jutta Koether
Studienschwerpunkt:
Theorie und Geschichte
Kategorie:
Kunstgeschichte/Kunsttheorie > Kunstwissenschaft
Installation > Rauminstallation