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Pappmaschee-Stuhl

 

Stella Dahms, Materialproben Pappmaschee, 2012
Stella Dahms, Stuhl aus Pappmaschee, 2012
Stella Dahms, Stuhl aus Pappmaschee, 2012
Stella Dahms, Hocker aus Pappmaschee, 2012
Unter der Maxime eines sorgfältigen und nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen entstand ein Pappmaschee-Stuhl, entwickelt in Anlehnung an die manufakturelle Fertigungsweise zu Zeiten des Historismus.

Pappe wird oft für den Möbelbau verwendet. Meist wird sie dabei unter einer dicken PVC-Schicht verborgen, denn sie gilt nicht als »salonfähig« und wird deshalb nur in verdeckter Form oder für ein kurzweiliges Wegwerfmöbel akzeptiert.

Dabei hat das Material hinsichtlich Gewicht und Stabilität exzellente Eigenschaften und eine ganz eigene Ästhetik. Schon im 19. Jahrhundert wurde »Papiermaché« häufig für Möbel und Deko-Objekte eingesetzt. Es wird, genau wie Pappe, aus Papierpulpe hergestellt. Dieses Ausgangsmaterial wird häufig aus einem der wenigen wirklich funktionierenden Recyclingkreisläufe gewonnen, deswegen ist es gerade jetzt von zunehmendem Interesse. So besteht die Sitzschale des Stuhls zu 100 Prozent aus recyceltem Material, ist absolut umweltverträglich und lässt sich problemlos kompostieren.
Diplomprojekt, 2012
Künstler/in:
Stella-Valerie Dahms
Diplomstudium an der HFBK seit 2005
Abschluss 2012
Betreuung HFBK:
Prof. Glen Oliver Löw, Prof. Dr. Friedrich von Borries
Studienschwerpunkt:
Design
Kategorie:
Design > Sonstiges