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Rodot

 

Andreas Schöller, »Rodot«, 2012, Roboterarm, Aluminium, Kohlefaser, diverse elektronische, mechanische und pneumatische Bauteile, Reichweite 3,5 m
Andreas Schöller, »Rodot«, 2012, Roboterarm, Spritzbild im Detail
Andreas Schöller, »Rodot«, 2012, Roboterarm, Spritzbild im Detail
Andreas Schöller, »Rodot«, 2012, Roboterarm, Spritzbild im Detail
Der Rodot ist ein Roboterarm und dient als Werkzeug zur interaktiven Kommunikation. Angesiedelt irgendwo zwischen Kunst und Design, knüpft das Projekt zwischen diesen neue Verbindungen.

Abhängig von den angeschlossenen Ein- und Ausgabemodulen stellt der Apparat dar, was er sieht, hört oder spürt. Seine Sinneseindrücke setzt er mit einer Reichweite von 3,5 Metern in Wand- oder Bodengemälde aus Punkten, Linien und Flächen um. Er tritt als elektronisch-mechanischer Künstler in Erscheinung und performt vor seinem Besucherpublikum. Ein Dialog zwischen Mensch und Maschine entsteht, wenn das Publikum merkt, auf welche Kanäle das Konstrukt reagiert, und versucht, diese durch gezielte Signale zu beeinflussen. Dies führte während der Absolventenausstellung zu dem einen oder anderen spontanen Klatschkonzert, zu diversen Aufschreien und Ausrufen und zu einer kleinen Gesangsrunde unter den Besuchern. Bei entsprechend leisen Ausstellungsbesuchern verharrt der Arm in einer lauernden Position, um beim kleinsten »Fehltritt« von diesen überraschend in Aktion zu treten.
Diplomprojekt, 2012
Künstler/in:
Andreas Schöller
Diplomstudium an der HFBK seit 2004
Abschluss 2012
Website: http://www.andreasschoeller.de
Betreuung HFBK:
Prof. Lutz Pankow, Prof. Glen Oliver Löw, Prof. Dr. Friedrich von Borries, Prof. Dr. Chup Friemert
Studienschwerpunkt:
Design
Kategorie:
Performance > Sonstiges
Design > Technisches Design