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o. T.

 

Ohne Titel, 2008, Tuschestift, Aquarellfarbe, 42 × 59,4 cm
Warum nutze ich Linien für die Formgebung? Warum gibt es so große Leerräume in meinen Werken? Ich denke, der Grund dafür ist eben, dass ich aus dem Fernen Osten, aus China stamme. Es ist wohl ein unterschwelliger Einfluss. Von klein auf bin ich von der traditionellen chinesischen Malerei beeinflusst worden, daher weiß ich, dass diese Leerräume viele Möglichkeiten offen lassen – sie können zufällig sein, aber auch absichtlich, unfassbar oder auch verständlich sein – sie sind wie die Luft, aber keinesfalls überflüssig. Sie können die Gestalten im Bild deutlicher hervorheben und die Farbkontraste verstärken, auch wenn die von mir verwendeten Farben stets mit Weiß vermischt sind. Viele Leute sagen, an meinen Werken lässt sich nur schwer erkennen, dass ich aus Ostasien komme. Tatsächlich, verglichen mit ostasiatischen Werken im traditionellen Sinne, trifft dies sicherlich zu. Aber meine Schöpfungen haben bewusst etwas Verborgenes, auch sollen sie meine regionale Herkunft verschleiern. Anders gesagt: Ich möchte Werke schaffen, in denen sich die verschiedenen regionalen Charakteristika miteinander vermischen.
Diplomprojekt, 2009
Künstler/in:
Hua Tang (China)
Diplomstudium an der HFBK seit 2002
Abschluss 2009
Betreuung HFBK:
Prof. Werner Büttner
Studienschwerpunkt:
Malerei/Zeichnen
Kategorie:
Malerei > Malerei